Zum Inhalt springen
Anmeldungen geschlossen

Sichere Kinderspielplätze und Bewegungsanlagen

Europe/Berlin
Zum Kalender hinzufügen:

SpielplatzUnfälle beim Spielen verhindern

Jährlich verletzen sich über 8500 Kinder auf einem Spielplatz – meistens bei Stürzen. Um das zu verhindern, ist die Aufsicht durch die Eltern gefragt. Die Spielplätze müssen aber auch sicher gebaut sein und regelmässig gewartet werden. Erfahren Sie, was für selbsterklärende und fehlerverzeihende Planung, Bau und Bewirtschaftung zu beachten ist.

Risikokompetenz fördern und schwere Unfälle verhindern

An schönen Tagen tummeln sich viele Kinder auf Spielplätzen. Sie springen, klettern, rutschen, verstecken sich und entdecken die Welt. Dabei entwickeln sie motorische und soziale Fähigkeiten. Kinder können beim Spiel aber übers Ziel hinausschiessen: Jedes Jahr verletzen sich auf Spielplätzen in der Schweiz über 8500 Kinder, am häufigsten bei Stürzen. Glücklicherweise sind schwere Unfälle und Todesfälle sehr selten.

Natürlich lässt sich auf einem Spielplatz nicht jede Gefahr eliminieren – und das ist auch nicht nötig. Kinder sollen lernen, Risiken einzuschätzen und mit ihnen umzugehen. Durch altersgerechte Gestaltung können Spielplätze sowohl sicher als auch entwicklungsfördernd sein.

Gefahren im Blick behalten

Auch Eltern und Betreuungspersonen können Ihren Beitrag zur Unfallprävention leisten. Und zwar, indem sie die Kinder beaufsichtigen und dafür sorgen, dass sie die Spielplatzregeln einhalten. Die stehen in der Regel auf einer Hinweistafel beim Spielplatz.

Dazu gehört, dass die Kinder auf dem Spielplatz keinen Velohelm auf dem Kopf und kein Schlüsselband oder sonstige Bänder oder Kordeln um den Hals tragen. Die Bändel können sich verfangen. Wer Mängel auf dem Spielplatz oder den Geräten feststellt, meldet Sie diese den Eigentümerinnen und Eigentümern. Der Hinweis dazu findet sich ebenfalls auf der Hinweistafel.